Ein guter, familienfreundlicher Wohnraum ist heute für manche Bürger und Familien teilweise nicht mehr wirtschaftlich. Aus diesem Grund wurde 1965 das erste Wohngeld durch das Wohngeldgesetz gesetzlich verabschiedet, um Deutschen und Ausländern mit gültiger Aufenthaltserlaubnis bei der Durchführung notwendiger Mieterhöhungen zu helfen. Wohngeld wird nur als zusätzlicher Mietzuschuss für Mieter oder Belastungszuschuss für Eigentümer gezahlt. Dementsprechend muss ein Einkommen vorhanden sein. Nach der Anhebung der Leistungen und der letztmaligen Anpassung des Mietniveaus im Jahr 2020 erfolgt die nächste Erhöhung des Wohngeldes zum 1. Januar 2021. Hintergrund ist der gesetzlich geregelte CO2-Anteil. Neben dem berechneten Zuschuss zahlt man je nach Familiengröße stufenweise eine Pauschale.
Von der neuen Wohngelderhöhung sollen nach Angaben der Bundesregierung rund 670.000 Menschen profitieren, das entspricht durchschnittlich 15 Euro pro Haushalt und Monat. Der Gesetzgeber hält eine Einmalzahlung für notwendig. Das Land hat Wohnen als das Grundbedürfnis aller angesehen und ist daher als förderungswürdig einzustufen. Deshalb erhöht er die Wohnkosten für Bürger mit geringem Einkommen. Wer die Miete nicht zahlen kann, weil er nicht genug Geld hat, dem droht die Kündigung. Um solche Notfälle zu vermeiden, wurde Wohngeld eingeführt.
Das Wohngeld deckt nicht alle Wohnkosten vollständig ab, sondern ist ein Zuschuss des Staates zu den Wohnkosten. Erst zum Zeitpunkt der Antragstellung gewährt man Wohngeld. Wenn Sie also Anspruch auf Wohngeld haben, sollten Sie einen Antrag auf Wohngeld bei Ihrer Gemeinde-, Stadt- oder Bezirksregierung stellen. Wichtig ist, dass Sie bereits über einen gültigen Mietvertrag verfügen oder Ihr eigenes Grundstück nutzen. Die erforderlichen Formulare erhalten Sie bei der Wohngeldstelle oder auf unserer Website (weitere Informationen zum Wohngeldantrag).